Leserbriefe

Für den 16. September 2015  organisierten Rudi Otterstätter und Dr. Heinz Schlapkohl eine nichtöffentliche BUND Ortsgruppen-Versammlung. Es sollte ein „umfassendes Bild über das Thema Rehbach“ zu erhalten sein. Dazu sollte die BI ihre Sicht der Dinge vorstellen können, so die lange vorher  angekündigte Absicht.

Der Termin wurde mit Behörden abgestimmt. Die BI erhielt nicht einmal eine Einladung. Von der BI vorbereitet hatten sich Barbara Schuster zu Naturthemen und Thomas Barth zu Wirkungsfragen. „Zugelassen sei nur ein Vertreter der BI“ schallte es den beiden in der Realschule entgegen, so Thomas Barth, der daraufhin nach Hause ging.

Die Befürworterseite war stark vertreten: Elke  Thomas, Kreisverwaltung; Herr Poss, Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd;  Dr. Döll  Projektleiter;  Herr Schulte,Fa.  LAUB;  BUND-Vertreter von Nachbarkreisen:  Frau Stubenrauch; Herr Kirsch und Herr Dr. Schlapkohl; Holger Schindler Landesvorsitzender; Herr Schumacher  und Herr Trösch; Rudi  Otterstätter.

Die wenigen anwesenden Mitgliedern mussten bald erkennen, dass es nicht um Faktenaustausch ging. Bevor Barbara Schuster (BI)resignierte, wies sie auf intakte Biotope und Naturvielfalt im  Rehbachgebiet hin die nachhaltig ge- und zerstört werden. So steht in den Planunterlagen, landespflegerische Begleitplanung 2014:

„ . die (..) Eingriffe in den Naturhaushalt und das Landschaftsbild  lassen sich durch  Maßnahmen zur Vermeidung, Verminderung und  Kompensation ausgleichen.”

Gemeint sind Umsiedlungen von Laichgewässer, seltener Tieren und  Pflanzen.

Der Verlauf war eine reine Abwehr-Angriffs-Veranstaltung der Matadoren um die Herren Schlapkohl und Otterstätter.

Tricksen, Intransparenz, falsche Versprechungen
sind wohl stetige Begleiter des gesamten Rehbach-Projektes von Beginn an.

Der 19. Oktober 2015 sah danach die anstehende Festlegung der Ortsgruppe wie sie zur Verlegung Rehbach steht. Offensichtlich ging diesmal eine aktivere Einladung voraus. Im Naturfreundehaus trafen sich ca. 40  BUNDler. Eine Mehrheit lehnt mit Begründungen einen „Neubach“ durch den Wald ab. Zum ersten Mal konnten Hasslocher Bürger geheim mit ja oder Nein zur Verlegung abstimmen.

Für die Öffentlichkeit wurde dabei sichtbar, dass Rudi Otterstätter und Heinz Schlapkohl bei ihren gemeinsamen Parteikollegen Unterstützung fanden. Die Führungsmannschaft der SPD Haßloch sind BUND-Mitglied geworden.

Ist der BUND Haßloch von der SPD instrumentalisiert oder haben die beiden Naturschützer  den BUND zum Teil der Dorfpolitik geformt?

Günter Moses

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