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Fragen der BI Hochwasserschutz Ja – Rehbachverlegung Nein an Dr. Schlapkohl

Betrifft : Berichterstattung der Rheinpfalz am 8.02. 2014″ Naturschutzbeirat des Kreises spricht sich für Rehbachverlegung aus ”

  1. Der Verband der Metropolregion Rhein-Neckar legt im einheitlichen Regionalplan, der am 27.09.2013 verabschiedet wurde, fest, dass der Projektierungsbereich der „Rehbachverlegung“ ein Vorranggebiet für den Grundwasserschutz darstellt. Die Rheinpfalz berichtete in ihrer Ausgabe am 07.06.2013, dass das Grundwasser eher sinken wird. Wie ist dieser inhaltliche Widerspruch zu erklären?
  2. Der Haßlocher Wald wird im einheitlichen Regionalplan der Metropolregion Rhein-Neckar als eine Fläche mit hoher bis sehr hoher klimaökologischer Bedeutung eingestuft. Wie wird sich die Rodung von ca. 7 ha Wald auf das Schutzgut Klima/Luft auswirken?
  3. Im Falle von längeren Überstauungen vertragen Baumarten in zukünftigen dauerhaften Retentionsflächen ziehendes (= i.d.R. sauerstoffreicheres) Wasser besser als stehendes (= i.d.R. sauerstoffärmeres) Wasser. Wie hoch ist die Überstauhäufigkeit und – dauer ?
  4. Auf großen Flächen in den Bodenschichten auftretende Ton- und Letteneinlagerungen im Haßlocher Wald führen zu Staunässe. Warum wollen Sie die Bestände an flachwurzelnden Waldkiefern ihrer Standfestigkeit berauben ?
  5. Im Haßlocher Gemeindegebiet werden mangels ZIMEN-Messstellen keine Daten zur Konzentration von Luftschadstoffen erhoben, welche u.a. für Waldsterben und Bodenversauerung verantwortlich sind. Sollten wir nicht diese Daten erheben und auswerten, bevor der Naturschutzbeirat des Kreises eine Entscheidung pro Rehbachverlegung trifft ?